Der Hospitzverein Steillt sich vor


Hospizverein Forchheim stellt sich dem Herder-Gymnasium vor.

Bericht über den Besuch zweier Hospizhelferinnen im katholischen Religionsunterricht der Klasse 10b und 10c von Lina Engemann 10b:

„Am Montag, den 3.12. 2018, besuchten uns Frau Steubing und eine ihrer Kolleginnen vom Hospiz-Verein Forchheim im Rahmen des katholischen Religionsunterrichts.

Nach einer kurzen Begrüßung und einer Einführung in das Thema Sterbebegleitung, bei der uns die beiden Damen auch über die Tätigkeit des Hospiz-Vereins informierten, durften wir ihnen Fragen stellen. Am interessantesten war meines Erachtens, ob und inwieweit sie die Begleitung einer Person belastet und wie sie zu aktiver Sterbehilfe stehen. Daraufhin erzählten beide Frauen von den Begleitungen, die für sie am bedeutendsten oder auch am schwierigsten waren, und darüber, wie es für sie war, diese sterbenskranken Menschen zu betreuen. Die Begleitungen sehen dabei ganz unterschiedlich aus: Sie finden z.B. an verschiedenen Orten wie zuhause oder im Altersheim statt. Auch die Dauer einer solchen Begleitung variiert sehr stark; manchmal ist es nur für eine sehr kurze Zeitspanne, manchmal dauern die Begleitungen aber auch mehrere Jahre. Die Ehrenamtlichen arbeiten dabei oft abwechselnd und nur für eine bestimmte Anzahl von Stunden pro Woche.
Wir hatten vorher im Unterricht bereits über Sterbebegleitung gesprochen und über Sterbehilfe diskutiert. Deshalb denke ich, war es für alle interessant, den genaueren Ablauf einer solchen Sterbebegleitung zu erfahren."

(Lina Engemann, Klasse 10b)