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Zwei Schülerinnen vom HGF an der bayerischen Akademie der Wissenschaften, Garching, April 2017 

Annika Böhler und Carolin Kilgenstein, zwei Schülerinnen des HGF ergatterten je einen der begehrten Plätze bei dieser Veranstaltung.

 

 

 


Annika Böhler und Carolin Kilgenstein

Nachfolgend ein kurzer Bericht über ihre Erfahrungen:

„Energiewende in voller Fahrt – wer stellt die Weichen?" So lautete der Leitsatz des Schülerprogramms der Bayerischen Akademie der Wissenschafen, das wir, Carolin Kilgenstein und Annika Böhler, im April 2017 besuchten. Dafür fuhren wir am Donnerstag nach der vierten Stunde mit dem Zug los in Richtung München. Ein paar Stunden später haten wir dann unser Ziel Garching erreicht. Nach einem ersten gemeinsamen Abendessen dort ging es für alle zurück in das Hotel, das für diese Zeit extra für uns reserviert war. Das Programm begann am nächsten Vormitag, als wir uns in die Gruppen, die am Abend zuvor festgelegt worden waren, aufeilten. Die verschiedenen Gruppen erwarteten unterschiedliche Führungen rund um den Forschungscampus – die Themen gingen von Fahrzeugtechnik über angewandte Energieforschung bis hin zum Supercomputer SuperMUC. Wir beide bekamen Einblick in die Funktonsweise einer Geothermie Anlage, sowie eine Führung durch den Kernfusionsreaktor ASDEX Upgrade des Max Planck Insttutes für Plasmaphysik. Beide Führungen waren sehr interessant gestaltet und haben einen guten Einblick in die Forschung und die Arbeit vor Ort gegeben. Nach einer Mitagspause durfen wir dann am Nachmitag einem Symposium der Bayerischen Akademie der Wissenschafen beiwohnen. Das Symposium stand unter demselben Thema, es waren dafür Wissenschafler und Vertreter der verschiedensten Fachgebiete anwesend. Der Nachmitag begann mit einem Vortrag über die Rolle der Stadtwerke in der Energiewende, danach wurde die Problematk aus Sicht eines Automobilherstellers (an gegebenem Ort selbstverständlich BMW) dargelegt. Auch über Speicher- und Efzienzforschung und die neuen Möglichkeiten im Rahmen der Digitalisierung wurde gesprochen. Es war insgesamt eine sehr interessante, neue Erfahrung, die Energiewende und die damit verbundenen Herausforderungen aus verschiedenen, in manchen Punkten auch uneinigen Perspektven betrachten zu können. Am meisten in Erinnerung geblieben ist uns beiden der Abschlussvortrag von Prof. Dr. Harald Lesch unter dem Thema „Was geht uns die Energiewende an?". Er hat auf sehr verständliche und eindrucksvolle Weise zusammengefasst, dass die Energiewende uns in der Tat alle etwas angeht, und dass die Forschung, aber auch jeder Einzelne von uns, eine Verantwortung gegenüber der Zukunf dieses Planeten hat.

Annika Böhler und Carolin Kilgenstein

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