P-Seminar: Alter Wald - neu entdeckt


Das P-Seminar "Alter Wald - neu entdeckt" des Abiturjahrgangs 2019/21 hat unter der Leistung von Herrn OStR Haupt zahlreiche Projekte zum Thema Wald erarbeitet.


Im folgenden werden die einzelnen Projekte vorgestellt.

Texte: Sophie Kroll 


Eine App für den Burker Wald

Der Schüler Phillip Michel aus der Q11 hat im Rahmen des P-Seminars „Alter Wald – Neu entdeckt" eine App für den Burker Wald erstellt, mit deren Hilfe sich jeder kostenlos über diesen informieren kann. Das Programm bietet ein breites Feld an Angaben:

  • der Wald im Allgemeinen (In diesem Abschnitt steht sogar eine Karte zur Verfügung.)
  • das Verhalten im Notfall
  • die Baum- und Tierwelt des Waldes
  • mögliche Freizeitaktivitäten
  • die Gefahren durch einen Zeckenbiss
  • zahlreiche Bilder mit denen man einen ausgiebigen Einblick in den Wald bekommt.

Alle Seiten sind über das Hauptmenü erreichbar. Phillip Michel hat sich ausgiebig mit dem Burker Wald auseinandergesetzt und während zahlreicher Waldbesuche eigenständig Informationen und Bildmaterial gesammelt. Schließlich kam die App, mit Hilfe des Revierförster Erich Daum, zustande.

Die App lässt sich unter diesem Link finden: https://www.burker-wald.de/

(Hinweis zum Link:) Dies ist ein EXTERNER ANBIETER. Wir als Schule können den datenschutzrechtlichen Umgang mit Ihren Daten daher nicht gewährleisten und übernehmen keine Haftung.)



Fotos: Phillip Michel


Eine Allee bei der Petersbuche

Die Schülerin des Herder Gymnasiums Forchheim Judith Eisen hat sich hinsichtlich ihres Projektbeitrages des P-Seminars „Alter Wald – Neu Entdeckt" für eine Baumpflanzaktion im Bayerischen Staatswald bei Burk entschieden.
Mit Hilfe des Revierförsters Erich Daum hat sie dafür den Waldweg bei der Petersbuche gewählt, wo sich auch ein beliebter Aussichtspunkt befindet.
Von dort aus kann man zum Beispiel die Martinskirche in Forchheim und das Walberla sehen. Dieser Blick soll auch von der geplanten Allee nicht beeinträchtigt werden, weswegen man sie erst am unteren Teil des Weges ansetzt.
Insgesamt sollten zwölf Bäume gepflanzt werden, sechs auf jeder Seite. Hier hat sich Judith Eisen für Kirschbäume entschieden, da diese im Frühjahr zwischen den anderen Bäumen des Waldes herausstechen und als zusätzliche Nahrungsquelle für die Vögel gelten.
Im Herbst konnten die Bäume dann schließlich gepflanzt werden, da es in dieser Zeit genügend Niederschlag gibt. Die Kirschbäume wurden von Herrn Daum bereitgestellt.
Für die Baumpflanzaktion hat sich ein Teil des P – Seminars früh am Morgen mit dem Projektleiter Herr Haupt, dem Förster Erich Daum und dem Forstwirt Herr Hofmann an der Petersbuche getroffen, um gemeinsam die Allee zu verwirklichen.
Nach einer kurzen Instruktion seitens Herr Daum und Herr Hofmann haben sich alle an die Arbeit gemacht. Gemeinsam wurden die Löcher ausgehoben, die Bäume gesteckt wie auch gegossen und anschließend mit einem Holzpflock und einer Drahtumrandung eingefasst.
Schon nach kurzer Zeit waren alle zwölf Bäume gepflanzt.
Jetzt können wir gespannt beobachten wie sich die Allee entwickelt und vielleicht schon bald unter den blühenden Kirschbäumen spazieren gehen.

 


Foto: Judith Eisen


Eine Joggingstrecke durch den Wald

Im Rahmen des P-Seminars „Alter Wald – Neu entdeckt" hat der Schüler Carsten Gundermann der Q11 einen Waldlauf organisiert und dazu eine geeignete Strecke erstellt.
Zu diesem Zweck hat er sich mehrere besondere Orte aus dem Bayerischen Staatswald bei Burk herausgesucht, die er in seinen Lauf miteinbeziehen will.
In den Herbstferien wurde der geplante Lauf dann schließlich durchgeführt. Hierzu haben sich die beteiligten Personen an dem Startpunkt Wanderparkplatz Röthenstraße bei Burk versammelt, um gemeinsam zu laufen.
Auf ihrem Weg kamen sie an einer alten Weiheranlage, an einem alten Wirtshaus, an einem Steinbruch, einem Jägersammelplatz, an einer Marter, an mehreren besonders geschützten Bäumen und an dem Höchsten Punkt im Waldgebiet, der Petersbuche, vorbei.
Für den Waldlauf hat Carsten Gundermann einen Flyer erstellt, der eine Karte für das Waldgebiet mit den verschiedenen besonderen Orten enthält.

Karte zum Download


Ein Flyer für den Burker Wald

Die Schülerin Anna Strobel der Q11 hat hinsichtlich ihres Projektbeitrages einen Flyer erstellt, der kreative Möglichkeiten der Unterhaltung im Bayrischen Staatsforst bei Burk bietet.
Der selbsterstellte Flyer enthält sowohl spannende Bilder, als auch eine zum Nachmachen animierende Bastelanleitung für ein kleines Boot, welches vollständig aus Materialien besteht, die im Wald zu finden sind.
Des Weiteren wird das Spiel „Wie ein Förster im Wald" vorgestellt und sogar ein geeigneter Ort für die Umsetzung angegeben.
Neben diesen spannenden Möglichkeiten der Beschäftigung, hält der Flyer aber auch Informationen bereit, wie beispielweise über die Position des Försters und die Beschreibung verschiedener Pflanzen, die man in dem genannten Waldgebiet finden kann.
Natürlich schließt der Flyer auch eine Karte mit den betroffenen Orten ein.

Flyer zum Download 



Flyer: Anna Strobel


Zum Leben erwachte Bäume im Burker Wald

Die Schüler Clemens Kaufmann und Noah Zdarsky haben sich bezüglich ihres Projektbeitrages dafür entschieden, Gesichter in Bäume zu schnitzen.
Hierbei haben sie sich mit Hilfe des Revierförsters Erich Daum die passenden Bäume im Gebiet „Untere Mark" herausgesucht und unter Verwendung ihres eigenen Werkzeuges die Arbeit begonnen.
Nach einigen anstrengenden Stunden haben sie ihre Idee schließlich verwirklicht.
Jetzt können die „lebendigen" Bäume von den Waldbesuchern bewundert werden.


Foto: Clemens Kaufmann und Noah Zdarsky


QR-Codes im Bayerischen Staatswald

Benedict Saffer, ein Schüler der Q11, hat im Rahmen seines Projektbeitrages QR-Codes und eine dazugehörige Website erstellt.
Mit seinem Projekt thematisiert er die Geschichte der Pecherei und der Rabensbergerhütte.
In dem Gebiet „Untere Mark" des Waldes steht einer der letzten Bäume, an dem die Spuren der Pecherei noch zu sehen sind.
Die Rabensbergerhütte wurde früher von einer Flüchtlingsfamilie bewohnt, die dort eine Schankwirtschaft betrieben hat.
Für jeden, der sich für diese Bereiche interessiert, ist die Website hervorragend, um sich zu informieren.
Sie vereint sowohl spannende Geschichte, als auch mehrere Bilder und sogar jeweils ein Quiz zu der Pecherei und der Rabensbergerhütte.
In unmittelbarer Nähe zu diesen beiden Orten, kann man ein Schild mit einem QR-Code finden, der einen direkt zu der erwähnten Website führt.
Dadurch wird den Waldbesuchern ermöglicht, ein Foto zu machen und sich in Ruhe zu Hause über diese Themen zu informieren.

Die Website findet sich unter diesem Link: https://safferben.wixsite.com/staatsforstfrochheim

(Hinweis zum Link: Dies ist ein EXTERNER ANBIETER . Wir als Schule können den datenschutzrechtlichen Umgang mit Ihren Daten daher nicht gewährleisten und übernehmen keine Haftung.)


Collage: Benedict Saffer


Fledermäuse in den Bayerischen Staatsforsten

In dem Gebiet „Untere Mark" der Bayerischen Staatsforsten gibt es viele verschiedene Fledermäuse. Mit genau diesem Thema hat sich der Schüler Konstantin Meyer beschäftigt. Für seinen Projektbeitrag hat er sich mit den Fledermausarten des Waldes auseinandergesetzt und mit Hilfe des Revierförsters Erich Daum Informationstafeln erstellt. Sogar ein Fledermauskasten kam in seiner Arbeit zustande. Dieser ist als Beispiel gedacht und kann von den Waldbesuchern geöffnet werden. Im Inneren befindet sich eine künstliche Fledermaus. Natürlich ist der Kasten für echte Fledermäuse und andere kleine Bewohner des Waldes unzugänglich.
Der Projektbeitrag befindet sich an der äußeren Wand einer Holzwerkstatt im Burker Wald und kann von allen Besuchern besichtigt werden.


Foto: Konstantin Meyer


Ameisenhaufen im Gebiet „Untere Mark"

Die Schülerin Clara Eder aus der Q12 hat sich für ihren Projektbeitrag mit den Ameisenhaufen im Bayerischen Staatsforst beschäftigt und diese kartiert. Die Ameisenhaufen in den Gebieten „Lampertsdicken" und „Pfaffengraben" wurden nummeriert, nach Umfang und Höhe vermessen und anschließend nach ihrem Zustand, bewohnt oder verlassen, untersucht.
Die gewonnenen Informationen wurden daraufhin auf einer Karte festgehalten.
Die Karte gilt als Orientierung sowohl für den Revierförster Erich Daum, als auch für zukünftige Forstwirtschaftsstudenten. Mithilfe der Aufzeichnungen kann überprüft werden, wie sich die Ameisenhaufen im Laufe der Zeit entwickeln.

Dokument zum Download

 




Tannen schützen im Bayerischen Staatsforst

Der Schüler Hannes Pauer aus der Q12 hat sich dazu entschieden im Rahmen seines Projektbeitrages die kleinen Tannen im Waldgebiet „Untere Mark" des bayerischen Staatsforstes vor Rehwild zu schützen. Hierfür hat er diese mit Schafswolle umwickelt, um so einen Verbissschutz zu kreieren. Dieses Projekt kommt der Waldverjüngung zugute, also dem Wachstum von neuen jungen Bäumen.
Er hat sich im Laufe seiner Arbeit mit den Themengebieten Verbissschutz und Waldverjüngung auseinandergesetzt, um so den Wald bestmöglich zu schützen.



Fotos: Hannes Pauer