Matthias Gerschwitz – Endlich mal was POSITIVES


Am Montag, den 17.07. stand im Rahmen der HIV/AIDS-Prävention für die 8.Klassen eine Lesung von Matthias Gerschwitz an.

Eines Tages stand für Matthias plötzlich die Welt still, denn er erhielt 1994 ein positives HIV-Testergebnis. Völlig überfordert stürzte er sich zunächst in Arbeit und realisierte zunächst nicht, was diese Diagnose damals zu bedeuten hatte – nämlich: das sichere Todesurteil. Dank der modernen Medizin kann Matthias heute vor Schulklassen stehen und aus seinem Leben berichten: wie ist er mit der Diagnose umgegangen? Wie hat sein Umfeld darauf reagiert? Diese und viele weitere Fragen beantwortet Matthias in seiner „Lesung". Lesung in Anführungszeichen, denn er erzählt frei aus seinem Leben und zwar optimistisch, spannend, informativ und zuweilen auch etwas provokativ.

Die Schülerinnen und Schüler der 8.Klassen lauschten gespannt der Geschichte von Matthias und stellten sehr interessante Fragen. „Endlich mal was Positives" zeigt, dass man auch mit HIV das Lachen nicht verlernen muss – und auch mit einer unheilbaren Krankheit zukunftsorientiert leben kann. Und das ist doch endlich mal was Positives.

Melanie Ebitsch